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Niederlage in Tirol



| Thomas Mayer

Der Auswärtserfolg letzte Woche gegen SC kelag Ferlach, war auch mit einem Schrecken verbunden. Thomas Kandolf klagte beim Aufwärmen über Schmerzen in der Brust und wurde zur Abklärung sofort ins Krankenhaus gebracht. Fabian Posch musste nach 15 Minuten mit einer Verletzung im Sprunggelenk vom Spielfeld.
Bei Kandolf konnte im Laufe der Woche Entwarnung gegeben werden, Posch fällt jedoch aus. Bei Sparkasse Schwaz Handball Tirol konnte Sebastian Feichtinger nicht auflaufen.

Highlights auf LAOLA1.tv
Kurz, knackig, Kandolf
Gregory Musel ist zur Stelle
Die Sensation in Tirol: Die entscheidenden Treffer

Bei der Premiere in der frisch sanierten Schwazer Osthalle, kam es auch zum ersten Aufeinandertreffen des ERBER UHK Krems mit seinem ehemaligen Teamkameraden Florian Deifel. Den ersten Ball netzte David Nigg ein, aber von Beginn weg entwickelte sich ein enges Spiel auf Augenhöhe, bei dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Ein 5:5 in der 15. Minute war die Folge.
Fünf Minuten vor dem Ende der ersten Hälfte, gelang es den Wachauern durch zwei gehaltene Bälle von Gregory Musel sowie Treffern von Jakob Jochmann und Marko Simek sich erstmals mit zwei Toren ein wenig abzusetzen (7:9; 25. Minute). Diesen Vorsprung konnte die Mannschaft bis zum Halbzeitpfiff halten und die Teams gingen mit 10:12 in die Pause.

Gleich zu Beginn des zweiten Durchganges konnte Tobias Auß den Vorsprung auf drei Tore ausbauen. Doch dann kam eine starke Phase der Tiroler und nach 36 Minuten stand es plötzlich 15:15. Von da an wechselte die Führung mehrmals.
In der Crunchtime stelle Lucijan Fižuleto zunächst auf 22:23 (50. Minute). Michal Shejbal konnte dann seinen zweiten Siebenmeter entschärfen wobei beim ersten der Nachwurf dann doch im Tor landete.

Die Gastgeber konnten dann aber zwei Unkonzentriertheiten des UHK ausnutzen und ihrerseits erstmals zwei Tore auf 27:25 vorlegen. Dies zu einem wahrlich ungünstigen Zeitpunkt für die Kremser. Es blieb nur mehr etwas mehr als eine Minute bis zum Schlusspfiff. Thomas Kandolf nutzte aber sogleich seine Gelegenheit zum Anschlusstreffer und im Gegenzug vergaben die Linzer ihre Chance.
In der letzten Aktion des Spiels gelang der Pass zum Kreis aber durch geschicktes Abwehrverhalten der Tiroler nicht und Schwaz konnte bei der Heimpremiere schlussendlich mit 27:26 einen knappen Sieg feiern.

Thomas Kandolf, ERBER UHK Krems: "Es waren Nuancen, das Spiel hätte auch anders ausgehen können. Wir haben es verabsäumt, den Sack in der zweiten Hälfte zuzumachen. Ab der 20. Minute hatten wir das Match recht gut im Griff, sind dann gut in die zweite Halbzeit gestartet. Aber es ist uns nicht gelungen, mehr Kapital daraus zu schlagen, Handball Tirol ist immer dran geblieben. Wir waren wohl etwas zu unruhig in der Offensive, um das Match zu gewinnen."

Frank Bergemann, Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Heute hat sich die Mannschaft endlich wieder belohnen können, hat mit unglaublich viel Leidenschaft gespielt und gekämpft. Die 6:0-Deckung hat etwas gebraucht, um sich zu finden, ist aber insgesamt gut gestanden – im Angriff konnten wir den Ausfall von Sebastian Feichtinger kompensieren, es kamen immer wieder neue wichtige Impulse von der Bank. Heute haben wir gezeigt, dass wir ein Team sind, und als solches auch eine Mannschaft wie Krems schlagen können. Das war nach den letzten Wochen, in denen wir die Spiele oftmals leichtfertig aus der Hand gegeben haben, weil wir zu viel erzwingen wollten, sehr wichtig.

Weiter geht es am Dienstag, 15. Oktober ab 19.00 Uhr. Zu Gast ist der ALPLA HC Hard.

spusu LIGA 2019/20 Hauptrunde 7
Sparkasse Schwaz Handball Tirol vs ERBER UHK Krems 27:26 (10:12)
Freitag, 4. Oktober 2019, 19.00 Uhr, Osthalle Schwaz

Die U20 Mannschaften trennten sich 29:18 (16:5).

Torschützen ERBER UHK Krems: Jakob Jochmann (7); Lucijan Fižuleto (4); Kenan Hasecic (4); Thomas Kandolf (4); Gabor Hajdu (3); Tobias Auß (2); David Nigg (1); Marko Simek (1)

Torschützen Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Richard Wöss (9); Armin Hochleitner (5); Sebastian Spendier (5); Petar Medić (3); Alexander Pyshkin (3); Alexander Wanitschek (2)