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Interview der Woche mit Florian Deifl



| Matej Hopp / Christoph Gruböck

Über seine Rückkehr nach Krems, die Zeit bei Handball Tirol & die Zielsetzungen für den Nachwuchs!

Herzlich willkommen zurück, Flo - wie fühlt es sich an wieder zurück in Krems zu sein?
Florian: „Es ist natürlich ein tolles Gefühl wieder in Krems zu sein. Hier bin ich aufgewachsen, hier bin ich zuhause, hier gehöre ich hin. Es ist also defintiv ein Heimkommen.”

Letzte Saison warst du ja für Handball Tirol im Einsatz - erzähle uns ein bisschen von deiner Zeit in Schwaz?
Florian: „Es war wirklich eine großartige Zeit bei Handball Tirol, die ich auf keinen Fall missen möchte. Ich wurde sehr gut aufgenommen und integriert, habe viele neue Freundschaften geschlossen und habe noch einmal einen Einblick bekommen, wie es bei einem anderen HLA-Verein abläuft. Ich möchte mich auf diesem Weg auch noch einmal von ganzem Herzen bei der gesamten Handball Tirol Familie und im Speziellen bei der Mannschaft und dem Trainerteam für das leider viel zu kurze Jahr bedanken. Ich wünsche dem Team alles Gute und freue mich auf hoffentlich viele Wiedersehen!”

Du wirst eine zentrale Position im Verein übernehmen. Welche Agenden übernimmst du?
Florian: „Ich werde beim ERBER UHK Krems - neben einigen anderen Tätigkeiten rund um den Verein - hauptsächlich gemeinsam mit Peter Wallner für die sportliche Leitung und Ausrichtung im Jugendbereich zuständig sein. Einerseits werden wir auf struktureller Ebene in enger Zusammenarbeit mit den Trainern und Verantwortlichen versuchen, das bestehende Jugendkonzept des ERBER UHK Krems weiterzuentwickeln und weiter zu professionalisieren. Andererseits werde ich natürlich auch viel direkt in der Halle stehen, mit den Kindern und Jugendlichen arbeiten und versuchen ihnen dasselbe weiterzugeben und zu eröffnen, was mir der Handballsport gegeben hat. Ich möchte mich an dieser Stelle auch beim Verein und den Verantwortlichen bedanken, dass sie mir ermöglichen den Verein auf diese Art und Weise mitzugestalten.”

Kann man, trotz Corona & Co, schon irgendwelche Zielsetzungen formulieren?
Florian: „Corona hat uns natürlich vor vollkommen neue Herausforderungen gestellt, sowohl im Sport als auch im Alltag. Die Zielsetzungen des ERBER UHK Krems bleiben meines Erachtens jedoch die gleichen wie davor: Wir wollen den Kindern und Jugendlichen einen Ort bieten, an dem sie Zusammenhalt, Freundschaft, Spaß sowie die beste sportliche Ausbildung erfahren können. Wir wollen temporeichen, druckvollen Handball spielen, der erfolgreich ist und die Zuschauer begeistert. Kurz gesagt - wir wollen die familiäre Tradition und den modernsten Handball vereinen.”

Wie siehst du die Situation um den österreichischen Handball allgemein bestellt?
Florian: „Es ist sehr schade, dass nach der erfolgreichen EURO sehr bald der Ligaabbruch folgte. Großereignisse im eigenen Land bringen im Normalfall einen Schub für die Sportart. Es ist natürlich für viele Vereine - nicht nur im Handball - eine schwierige Situation, die es nun zu lösen gilt. Ich hoffe, dass die Situation so stabil bleibt, wie sie jetzt scheint und dass ab Herbst auf den Enwicklungen der letzten Jahre (Fortschritte in der Jugendarbeit, Live-Spiele auf Laola1TV und im TV, etc.) weiter aufgebaut werden kann. Handball ist eine unglaublich dynamische und schöne Sporart. Wenn man es in den kommenden Jahren schafft, sie medial noch weiter in den Fokus zu rücken, dann bin ich überzeugt davon, dass sich noch viel mehr Menschen in Österreich begeistern werden.”

Worauf freust du dich am meisten in Krems?
Florian: „Auf alles. Darauf, zuhause zu sein. Auf die Burschen in der Jugend. Auf die Menschen im und rund um den Verein. Auf meine neuen Aufgaben und nicht zuletzt auf das Gefühl wieder diese Halle zu betreten. Da bekomme ich jedes Mal Gänsehaut.”