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Kooperationen

 

Thomas Kandolf stellt sich vor

Präsidiumsmitglied Harry Schindlegger mit Thomas Kandolf und Obmann Josef Nussbaum im 2Stein

Im Einsatz für das Nationalteam gegen Frankreich und Norwegen im Jänner bei der EM im Kroatien

Thomas mit Freundin Lara

| Moser Medical UHK Krems - TM

Die Mannschaft des Moser Medical UHK Krems hat sich in den letzten Wochen neu formiert. Neben den Karriereenden von „Urgesteinen“ Tobias Schopf (Bericht) und Günther Walzer (Bericht), haben uns auch Norbert Visy (Co-Trainer Union St. Pölten Damen), Vlatko Mitkov (Bregenz Handball), Sebastian Feichtinger (Sparkasse Schwaz Handball Tirol) und Petre Angelov (SG Ratingen 2011, GER) verlassen.

Die Mannschaft rund um Coach Ibish Thaqi und Neo-Kapitän Marko Simek wurde durch mehrere Neuzugänge ergänzt.
Bereits im Jänner wurde Teamspieler Thomas Kandolf (vormals Sparkasse Schwaz Handball Tirol) zum UHK geholt. In den darauffolgenden Wochen stießen dann Gabor Hajdu (vormals SG INSIGNIS Handball WESTWIEN), Lucijan Fizuleto (vormals HC Bruck bzw. RK Celje, SLO) und Tobias Auß (vormals UHC Erste Bank Hollabrunn) nach Krems.

In den Wochen vor dem Start der neuen Saison stellen sich die Neuzugänge des Moser Medical UHK Krems dem Publikum näher vor.
Wir beginnen mit unserem ersten Neuzugang, der bereits kurz nach der Europameisterschaft im Jänner bekannt wurde (Bericht).
Nationalteamspieler Thomas Kandolf:

Steckbrief:
Namen: Thomas Kandolf
geboren am: 1. Dezember 1993
Position: Rückraum rechts
Größe: 187 cm
Gewicht: 90 kg

UHK: Thomas, wann und wo hast du mit Handball begonnen?
Thomas: Mit 10 Jahren am Gymnasium in Stams. Dort hatten wir einen sehr Handball verrückten Professor, der mich für den Handballsport begeistert hat. Meine Geschwister haben ebenfalls dort angefangen Handball zu spielen.

UHK: Wo waren deine bisherigen Handball-Stationen?
Thomas: Angefangen habe ich bereits in der Schule. Bis ich 14 Jahre alt war, habe ich in Telfs (meiner Heimatstadt) gespielt. Den Verein in Telfs gibt es mittlerweile nicht mehr. Mit 15 bin ich dann nach Innsbruck zum HIT gewechselt. Dort habe ich auch den Sprung ins spusu LIGA Team geschafft. Mit der Saison 2013/14 wurde dann die Kooperation zwischen Innsbruck und Schwaz gestartet. Die erste Hälfte der Saison war ich im Bundesligateam in Innsbruck bei Medalp Handball Tirol und dann ab Jänner im Team in Schwaz, Sparkasse Schwaz Handball Tirol.

UHK: Fühlst du dich wohl in Krems? Auch privat?
Thomas: Bis jetzt hat es nur für ein paar Kurzbesuche in Krems gereicht, aber meine Freundin und ich haben schon einen sehr guten Eindruck von Krems und dem Verein bekommen. Wir sind sehr herzlich empfangen worden, deswegen werden wir auch keine großen Probleme haben uns im „Flachland“ zu akklimatisieren ;-).

UHK: Hast du vor länger beim UHK zu bleiben?
Thomas: Mein Vertrag läuft über zwei Jahre, aber ich kann mir sicher vorstellen länger zu bleiben.

UHK: Was sind deine persönlichen sportlichen Ziele für die kommende Saison und auf lange Sicht?
Thomas: Persönlich möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass wir als Team maximalen Erfolg haben. Mit dem Moser Medical UHK Krems habe ich die Möglichkeit in der Liga ganz vorne mitzuspielen und auf lange Sicht einen Titel zu gewinnen.

UHK: Was waren deine bisherigen sportlichen Höhepunkte?
Thomas: Der größte sportliche Höhepunkt war sicher die Teilnahme an der EM in Kroatien.

UHK: Welche Tipps kannst du den jungen Handballern mitgeben?
Thomas: Immer fleißig trainieren und Spaß am Mannschaftssport haben.

UHK: Wo bist du aufgewachsen und welche Ausbildung hast du neben dem Handball absolviert?
Thomas: Aufgewachsen bin ich in Telfs (ca. 30 km westlich von Innsbruck), wo ich auch die Volksschule besucht habe. Dann habe ich auf das Gymnasium in Stams gewechselt. Derzeit studiere ich Englisch und Geographie auf Lehramt in Wien.

UHK: Wirst du deinen Wohnsitz nach Krems verlegen?
Thomas: Wegen dem Studium werde ich mit meiner Freundin Lara in Wien 2 wohnen und zum Training nach Krems pendeln.

UHK: Ist das Studium gut mit dem Trainings- und Spielbetrieb beim UHK vereinbar?
Thomas: Es ist sicher eine Herausforderung, aber mit der Zeit gelingt es immer besser. Mittlerweile lässt sich das Studium und Handball sehr gut vereinbaren. Man muss sich aber eingestehen, dass sich studieren in Mindeststudienzeit und Leistungssport auf diesem Niveau schwer ausgeht.

UHK: Hast du neben Studium und Handball auch Hobbys?
Thomas: Ja, Basketball. Ich bin ein großer NBA Fan (Anm.: National Basketball Association, nordamerikanische Basketball-Profiliga).

UHK: Thomas, danke fürs Gespräch und alles Gute für die kommende Saison!
Thomas: Ich freue mich schon extrem auf die gute Stimmung in der Kremser Halle und hoffe, dass uns die Fans wieder lautstark unterstützen!

Beim nächsten Mal stellen wir jenen Mann vor, der in der vergangen Saison die SG INSIGNIS Handball WESTWIEN in letzter Sekunde im ersten Halbfinale gegen ALPLA HC Hard zum Sieg geschossen hat, Gabor Hajdu.