Denkbar schlechte Voraussetzungen bereits bei der Vorbereitung zum Spiel. Die Spieler Lazarevic, Bozso und Vizvary konnten grippebedingt nicht trainieren und stießen praktisch vom Krankenbett heute früh zur Mannschaft. Außerdem gab es den bereits üblichen Semesterstau auf der Autobahn.
Das Spiel begann trotzdem ausgeglichen. Die Abwehr des UHK, inklusive Torhüter Wolfgang Filzwieser, stand sehr gut. Nach 5 Minuten erzielte Werner Lint den Ausgleich zum 5:5. Kurzfristig konnte dann der UHK, durch Tore von Schopf und Belas, auf 7:5 stellen, doch Hard glich wenig später wieder aus. Nach 15 Spielminuten lautete der Spielstand 7:7.
Durch Tore von Friede und Krsmancic ging Hard anschließend mit 9:7 in Führung (Minute 21). In Minute 23 nahm UHK Trainer Stefan Szilagyi Timeout, um seine Mannschaft neu einzustellen. Im Angriff lief es bis zu diesem Zeitpunkt wieder nicht sehr gut, zu viele Chancen wurden leider vertan. Durch einen Doppelschlag von Günther Walzer und Tobias Schopf konnte der UHK dann in Minute 25 den Ausgleich herstellen und kurze Zeit später durch Norbert Visy die kurzfristige Führung übernehmen. Eine 2-Minutenstrafe gegen Andras Bozso nutzten die Vorarlberger dann für einen 4:0 Sturmlauf. Der Halbzeitstand lautete schließlich 14:11 für Hard.
In der 2. Hälfte veränderte sich vorerst nichts Wesentliches. Nach 40 Spielminuten betrug der Torabstand zu Hard nach wie vor Minus 3 (17:14 für Hard). In den nächsten 5 Minuten konnte sich Hard dann mit 21:15 absetzen.
Dann aber fightete sich die Mannschaft mit großen Einsatzwillen allmählich ins Spiel zurück. Nach 52 Minuten konnte Tobias Schopf durch einen 7-Meter auf Minus 3 reduzieren. In Minute 54 nahm UHK Trainer Stefan Szilagyi sein Timeout, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Das nächste Tor erzielte dann allerdings Hard, so stand es 5 Minuten vor dem Ende 23:19 für die Hausherren. Mit letztem Einsatz kamen dann die Kremser über Hansi Schmölz innerhalb kurzer Zeit durch dessen Doppelschlag auf 21:23 heran und es kam wieder Hoffnung auf. Doch Bernd Friede machte schließlich mit seinem sechsten Tor alles klar. Der UHK unterlag mit 22:24.
Die UHK-Mannschaft bot auf Grund der schlechten Voraussetzung eine kämpferische Sonderleistung. Die Abwehr und besonders Wolfgang Filzwieser standen sehr gut. Leider ist im Angriffsspiel noch immer nicht der entscheidende Funke gefallen. Die Maschinerie lief hier etwas zu langsam und es wurden auch wieder zu viele Chancen vertan. Außerdem hatte Hard mit Golub Doknic ebenfalls einen guten Schlussmann zur Verfügung.
Positiv war, dass die Mannschaft in den letzten 10 Minuten den Kampf nochmals angenommen hat und so den Rückstand von Minus 2 in Grenzen hielt.
Denn es kann letztlich jedes Tor über die Reihung nach dem MPO mitentscheidend sein.

Moser Medical Kreisläufer Günther Walzer (obiges Archivbild) zum Spiel:
Unser Deckungsspiel, inklusive Wolfgang Filzwieser, war heute wieder ok, 24 Tore darf man in Hard schon bekommen. Aber mit unserem Angriffsspiel dürfen wir, trotz der Probleme im Vorfeld, nicht zufrieden sein. Wir spielten vorne nicht besser als gegen Tirol und das ist gegen einen Titelaspiranten wie Hard dann eben ein bisschen zu wenig.
Hard Manager Hansjörg Füssinger:
Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Wir haben es geschafft uns nach der Halbzeit abzusetzen und konnten den Vorsprung dann über die Distanz bringen.
Der Moser Medical UHK Krems und seine heutigen Torschützen:
Wolfgang FILZWIESER, Florian DEIFL,
Georg CHALUPA (verletzungsbedingt nicht im Einsatz), Johann SCHMÖLZ (2), Norbert VISY (4), Andras BOZSO, Uros LAZAREVIC, Ivica BELAS (5), Kristof VIZVARY (1), Werner LINT (2), Günther WALZER (1), Tobias SCHOPF (7), Stefan HANKO, Florian BRUNNER.
Die Topscorer von Hard: Bernd Friede und Marko Tanaskovic je 6.
Die weiteren Ergebnisse:
Tirol vs. Linz = 24:22
Fivers vs. Bregenz = 31:28
Das nächste Heimspiel bestreitet der Moser Medical UHK Krems am 25. Februar um 19 Uhr gegen HC Linz AG.
Die weiteren Begegnungen:
Hard vs. Fivers
Tirol vs. Bregenz
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