Ibish Thaqi stellt sich vor

Ibish Thaqi beim Coaching

Ibish mit Neuzugang Jakob Jochmann

Ibish als Spieler für den UHK gegen die Fivers

Ibish mit Georg Chalupa

Familie Thaqi im Urlaub

| Moser Medical UHK Krems, MT

Heute präsentiert sich für das Kremser Publikum kein Unbekannter. Vor einigen Jahren war er bereits als Spieler am Parkett der Sport.Halle.Krems tätig. Dabei im rot-gelben Dress des Moser Medical UHK Krems und auch als Gegner der Heimischen. Nun kehrt er als Chefcoach nach Krems zurück:
Ibish Thaqi

Steckbrief:
Name: Ibish Thaqi
geboren am: 21. März 1980
Position: Trainer, Rückraum Mitte als Spieler
Größe: 178 cm
Gewicht: 94 kg

UHK: Servus Ibish! Willkommen zurück beim UHK. Fühlst du dich bereits wohl?
Ibish: Ja sehr! Schon als Spieler war ich hier immer zuhause! Der enge Kontakt zu unseren Fans und dazu noch eine sehr schöne Stadt, da fühlt man sich schnell wohl!

UHK: Wo hast du deine bereits lange Handball-Karriere begonnen?
Ibish: Mit 9 Jahren in der Volksschule St. Pölten im Matten-Handball.

UHK: Bei welchen Vereinen warst du dann als Spieler und Trainer tätig?
Ibish: Als Spieler habe ich bei der Union St. Pölten begonnen. Hier habe ich bis zum Jahr 2000 gespielt. Dann bin ich für ein Jahr zur SG INSIGNIS Handball WESTWIEN gewechselt. Zwischen 2001 und 2005 war ich beim UHC Tulln tätig. Von dort durfte ich zunächst eine Saison für den UHK auflaufen. Nach einer Zwischenstation für ein Jahr beim ALPLA HC Hard, spielte ich dann zwischen 2007 und 2009 nochmals für den UHK. Zum Abschluss als Spieler verbrachte ich dann noch drei Jahre beim HC Fivers WAT Margareten. Während dieser Zeit durfte ich auch bei 12 Spielen für Österreich im Nationalteam auflaufen. Ab 2012 war ich dann Trainer bei der Union Falkensteiner/Katschberg St. Pölten.

UHK: Welche sportlichen Höhepunkte konntest du in der Karriere bisher feiern?
Ibish: Mit dem UHC Tulln konnte ich 2004 den ÖHB-Cup feiern und natürlich der Meistertitel 2010 mit den Fivers. Als Trainer sicherlich der Aufstieg mit den St. Pöltner Falken in die spusu HLA.

UHK: Hast du nun vor, die Rot-Gelben länger zu führen?
Ibish: Das hoffe ich sehr. Wir haben auch einen Plan, der über Jahre reifen soll!

UHK: Welche Ziele hast du dir für die kommende Saison und danach gesteckt?
Ibish: Das große Ziel ist sicherlich, dass wir näher an Vereine wie Hard oder die Fivers herankommen. Wir wollen auch mehr Spieler aus unserer Region in die Kampfmannschaft führen. Hier sind wir bereits auf einem guten Weg.

UHK: Wie siehst du die Jugend hier in Krems? Wir haben uns diesbezüglich heuer ja auch verstärkt.
Ibish: Prinzipiell arbeite ich sehr gerne mit jungen, talentierten und willigen Spielern. Ich denke, dass in den letzten Jahren in der Jugend vieles richtig gemacht wurde und die Spieler eine sehr gute Betreuung in Krems genießen dürfen. Gemeinsam mit Stefan Hanko werden wir mehr darauf achten, dass die Jungen auch Aufgaben und Verantwortung in der Kampfmannschaft bekommen. Natürlich ist es aber wichtig den richtigen Zeitpunkt zu finden, wann ein Spieler die Einsätze bekommt.

UHK: Hast du Tipps für junge Handballer?
Ibish: Tipps als solche keine (lacht). Den jungen Spielern muss aber klar werden, dass nur Talent allein nicht ausreicht um ganz nach oben zu kommen. Dafür ist lange harte Arbeit erforderlich.

UHK: Wie sieht es bei dir privat aus?
Ibish: Ich wohne mit meiner Frau und meinen drei Kindern in Melk. Neben meiner Tätigkeit hier als Trainer führe ich ein Lokal in St. Pölten (Anm: Café Restaurant Promenade im Einkaufzentrum Promenade St. Pölten). Die freie Zeit genieße ich mit meiner Familie.

UHK: Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann ...
Ibish: Wir sind eine Handball-Familie in Krems und mein Wunsch ist, dass wir alle noch mehr aufeinander zugehen damit wir noch enger verbunden sind. Wir haben ein unglaubliches Publikum bei den Heimspielen und freuen uns immer wieder, wenn wir am Spielfeld stehen dürfen. Irgendwann können wir so auch einen Titel zusammen feiern!
UHK: Danke Ibish, wir sehen uns am Spielfeld!

In der nächsten Woche stellen wir mit Christoph Hartwein einen weiteren jungen Neuzugang vor.