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Kapitän Tobias Schopf beendet seine Karriere als Spitzensportler

Tobias bekommt vom damaligen Präsidenten Ing. Hans Penz die Medaille für den HLA U21 Meister überreicht.

Co-Trainer Lajos Panovics, Georg Chalupa, Norbert Visy, Wolfgang Filzwieser, Kristof Vizvary, Werner Lint, Tobias Schopf, Andras Boszo, Michael Hummel, Johann Schmölz, Ivo Belas, Zsolt Varga, Betreuer Harald Vaishor, Obmann Josef Nussbaum, Vstd.-Mitglied Eberhard Mayer (von links nach rechts)



| Christoph Gruböck

Der Kapitän des Moser Medical UHK Krems und mehrfache Torschützenkönig der HLA Tobias Schopf beendet seine Karriere als Spitzensportler.

Tobias begann als Jugendspieler beim USV Langenlois. Mit 16 Jahren, noch bevor es die Spielgemeinschaft im Jugendbereich zwischen Langenlois und Krems gab, wechselte Tobias im Jahre 2002 mit 16 Jahren nach Krems. Seinen ersten Meistertitel konnte Tobias mit der U21 in Krems in der Saison 2005/2006 feiern. 2007/2008 gelang ihm mit der U21 ein weiterer Meistertitel. Im U21-Bewerb wurde Tobias erstmals Torschützenkönig.

Mit der Zeit rückte Tobias in die Kampfmannschaft nach und entwickelte sich zum torgefährlichen Flügelflitzer, der sogar hin und wieder aus dem Rückraum eine Granate abfeuerte. Nicht um sonst ist Tobias Schopf mehrfacher Torschützenkönig der HLA. 2010 gelang es dem UHK mit Tobi am Flügel den Cupsieg in Hard zu erringen.

Tobias Schopf ist mehrfacher Torschützenkönig der HLA, zuletzt in der Saison 2016/17.
In seiner gesamten HLA-Karriere hat er über 1700 Tore geschossen.
Seit 2015 ist Tobias Kapitän der HLA-Mannschaft des Moser Medical UHK Krems.

„Tobi, wie ging es dir anfangs nach deinem Wechsel von Langenlois nach Krems?”
„Nachdem ich mit jungen Jahren schon in Krems im damaligen Leistungszentrum mittrainierte habe, kannte ich den damaligen Trainer Manfred Goll und viele der Spieler die später meine Teamkollegen wurden bereits, das machte den Wechsel leicht.”

War es schwer zu einem Stamm-Spieler in der Kremser Kampfmannschaft zu werden?
Als ich am Sprung in die Kampfmannschaft war, spielte unser ehemaliger Legionär Pavel Hrachovec auf meiner Position. Es war nicht leicht hier Einsatzzeiten zu bekommen, weil Pavel dazumals zu den besten Spielern des Teams und der Liga zählte. Positiv war natürlich, dass ich sehr viel von ihm lernen konnte, sowohl menschlich als auch handballtechnisch. Sich gegen ihn zu behaupten hat mich definitiv zu dem Spieler gemacht der ich heute bin.”

Tobi, was sind die Gründe warum du deine Karriere beendest?
Es wird immer schwieriger Beruf und Sport unter einen Hut zu bekommen. Die letzten beiden Jahre haben mir auch gezeigt, dass Heilungsverläufe nach (kleineren) Verletzungen einfach länger dauern und diese schnell wieder akut werden können. Nach der heurigen Saison, die wir auf Platz 3 beendet haben und der Teilnahme an der EM im Jänner scheint für mich persönlich ein guter Zeitpunkt zu sein, die Schuhe an den Nagel zu hängen.

Wirst du dem Handballsport erhalten bleiben?
Es war schwer die Entscheidung "Karriereende" zu treffen. Über die Zukunft habe ich mir momentan noch keine Gedanken gemacht. Jetzt genieße ich einmal die freie Zeit die ich ohne Training habe. Ich werde immer mit dem Handballsport verbunden bleiben. In welcher Funktion das sein wird, wird sich zeigen.

Hast du Tipps für junge Nachwuchsspieler die vielleicht auch eines Tages in der HLA spielen wollen?
„Wenn ich die derzeitige Jugendarbeit in Krems betrachte, denke ich, wird hier auf einem sehr guten und professionellen Niveau gearbeitet. Mir persönlich war immer die richtige Einstellung zum Sport und der Spaß am Handballspielen sehr wichtig. Ich denke beides wird unseren jungen Spielern vorgelebt und gut vermittelt, sodass wir uns über die Zukunft des Vereins keine Sorgen machen müssen.”